Probleme beim Einschlafen? Ein einfacher Trick schafft Abhilfe

Sophie Winter
Freie Autorin

Viele Menschen kennen das Gedankenkarussell, das anspringt, wenn man schlaflos im Bett liegt und sich irgendwann sicher ist, dass das auch noch eine ganze Weile so bleiben wird. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, wie es dann mit dem Schlummern doch noch klappt.

Schlaflose Nächte kennt jeder (Symbolbild: Getty Images)

Forscher der Baylor University in Texas haben sich zunächst überlegt, was genau manchen Menschen nachts den Schlaf raubt. Oft sind es Gedanken an anstehende Aufgaben, die man bewältigen muss oder an Dinge, die man auf keinen Fall vergessen darf. Je länger man darüber nachdenkt, desto mehr fällt einem ein und umso mehr steigert man sich auch hinein.

Schreibe auf, was dir sowieso im Kopf herumgeht

Die Wissenschaftler luden also 75 Probanden ins Schlaflabor und gaben ihnen folgende Aufgabe: Fünf Minuten lang entweder die wichtigen Dinge zu notieren, die in den nächsten Tagen anstanden oder aber jene Dinge, die sie in der letzten Zeit bereits erledigt hatten. Danach beobachteten die Forscher, dass die Gruppe, die sich die noch zu bewältigenden Schritte notiert hatte, schneller einschlief als die andere.

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Auf dem Blatt, aus dem Sinn

Diese Studienteilnehmer hatten sich das, was ihnen Sorgen bereitete, von der Seele geschrieben und mussten nicht länger darüber nachdenken, was sie eventuell verbummeln könnten. Ein weiteres Ergebnis: Je detaillierter die Liste war, desto schneller kam der Schlaf.

Wenn du also auch zum Grübeln neigst und deinen Kopf frei bekommen musst, um am nächsten Tag fit zu sein, solltest du dir vor dem Einschlafen also ein paar Minuten Zeit nehmen, um dir eine möglichst genaue To-Do-Liste anzulegen.

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