Studie: Schon 16 Minuten weniger Schlaf haben Auswirkungen

Christian Bernhard
Freier Autor

Wer kennt es nicht? Eine Folge der Lieblingsserie geht schon noch vor dem Schlafengehen, denkt sich so mancher von uns, wenn eigentlich schon Bett-Zeit angesagt wäre. Diese Angewohnheit kann allerdings Auswirkungen auf unsere Leistungsfähigkeit haben, sagen Forscher.

Müdigkeit bei der Arbeit ist ein weit verbreitetes Phänomen. (Symbolbild: Getty Images)

Bereits ein Minus von 16 Minuten im Vergleich zu unserer üblichen Schlafzeit wirkt sich auf unsere Produktivität und unser Stress-Level am Tag darauf in der Arbeit aus, heißt es in einer aktuellen Studie, die im Magazin “Sleep Health” veröffentlicht wurde.

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Getestet wurden auch die Schlafmangel-Auswirkungen auf Wochenendtage, und dabei kam heraus, dass die Konsequenzen für die Probanden nicht so groß waren wie an Tagen, an denen sie in die Arbeit mussten.

Wochenend-Nickerchen reicht nicht aus, um Schlaf wieder reinzuholen

“Menschen mit gutem Schlaf können auf der Arbeit mehr leisten, weil sie fokussierter sind und weniger Fehler machen”, sagte Soomi Lee, eine der führenden Autorinnen der Studie. Sie hofft, dass Arbeitgeber zukünftig mehr in diesem Bereich tun, um ihre Angestellten darüber zu informieren.

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Wer jetzt glaubt, dass man die fehlenden 16 Minuten einfach mit einem Wochenend-Nickerchen wieder gut machen kann, wird von einer anderen Studie enttäuscht. Demnach könne man sich so zwar besser fühlen, aber es reduziert nicht die gesundheitlichen Risiken, die mit nicht ausreichenden Schlaf unter der Woche einhergehen.

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